
GfGR Andreas Holzmüller (Schweiggers), Vzbgm. Gregor Nowak (Waldenstein), Bgm. Zeilinger Manfred (Hoheneich), Monika Heindl, GR Stefan Silbernagl (Hoheneich), Sascha Böhm, Bgm. Guntmar Müller (Hirschbach), GR Martin Stundner (Hirschbach), Bgm. Christian DOGL (Waldenstein), Bgm. Josef Schaden (Schweiggers)
Gemeinde
Am Mittwoch, den 2. Juli 2025, trafen sich Vertreter der Gemeinden Schweiggers, Waldenstein, Hirschbach und Hoheneich, um den Grundstein für die Gründung einer Klima- und Energie-Modellregion (KEM) im oberen Waldviertel zu legen. Ziel dieser neuen Kooperation ist es, künftig gemeinsam Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Energieeinsparung und zum Ausbau erneuerbarer Energien umzusetzen.
Grundlage dieser Bestrebungen ist die Masterarbeit „Klimafahrplan Marktgemeinde Schweiggers“, die konkrete Handlungsempfehlungen zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 enthält – darunter die Bildung einer gemeindeübergreifenden KEM-Region als zukunftsweisenden strategischen Schritt.
Als Gäste des Treffens konnten Monika Heindl von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung sowie Simon Klammbauer, Geschäftsführer des Vereins der Klima- und Energie-Modellregionen Österreichs, begrüßt werden. Sie stellten die Anforderungen und Fördermöglichkeiten des bundesweiten KEM-Programms vor und betonten die Vorteile einer koordinierten regionalen Zusammenarbeit.
Die vier Gemeinden sind sich einig: Themen wie Energieeffizienz, thermische Sanierung, E-Mobilität und der Ausstieg aus fossilen Energieträgern lassen sich gemeinsam deutlich wirkungsvoller angehen. Besonders im Fokus steht auch die Möglichkeit, zusätzliche Fördermittel zu lukrieren und den Bürger:innen durch bewusstseinsbildende Maßnahmen neue Perspektiven auf Klimaschutz und Energiewende zu eröffnen.
Die geplante Region – mit dem Arbeitstitel „Waldviertler Granit- und Gneishochland“ – würde eine wichtige Lücke im bestehenden Netzwerk an KEM- und KLAR!-Regionen im Waldviertel schließen und die überregionale Zusammenarbeit stärken.
Ein weiteres Treffen zur Ausarbeitung eines gemeinsamen Konzepts ist bereits fixiert. Ziel ist es, noch im laufenden Jahr die Einreichung beim Klima- und Energiefonds vorzubereiten und damit konkrete Schritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft der Region zu setzen.